Ich stehe am Ufer und atme frische, klare Luft ein. Ich spüre leichten Salzgeschmack auf meinen Lippen. Ganz langsam atme ich wieder aus. Entspannung durchströmt meinen Körper. Dieses Ritual wiederhole ich mehrere Male. Ich spüre, wie ich mit jedem Atemzug mehr und mehr loslasse. Die Probleme des Alltages verlieren sich im Rauschen des Meeres. Der Wind zerrt an meinen Haaren und das ohrenbetäubende Donnern der Wellen umgibt mich. Ich bin hier und jetzt. Achtsam. Umgeben von der wunderschönen Einsamkeit eines Strandes in Dänemark. Freude steigt in mir auf. Ich fühle mich frei und gleichzeitig geborgen. Spürst Du es auch, das Gefühl von Freiheit in der Natur?

Steine glänzen im Sonnenlicht

Rückblick: Zwei Tage waren wir im letzten Jahr in Hvide Sande in Dänemark und haben dort unseren gemeinsamen Weihnachtsurlaub verbracht. Mein Mann war mit den Kindern, Oma und Opa in unserem Ferienhaus geblieben. Knapp zwei Stunden vorher hatte ich mich alleine auf den Weg zum Strand gemacht. In meinen Gedanken kann ich mich noch an jedes Detail erinnern: Auf der Straße zum Leuchtturm begegnen mir nur zwei Autos und in den Dünen treffe ich keine Menschenseele. Ich mache jetzt das, wofür mir zuhause kaum Zeit bleibt. Ich setze mich ins Gras und sehe den Halmen dabei zu, wie sie im Wind wiegen. Die Steine am Strand glänzen im Sonnenlicht. Ich genieße die Einsamkeit. Die Luft ist ganz klar und ich spüre, wie mein Gesicht und mein Körper langsam kalt werden. Als ich es nicht mehr aushalte, mache ich mich auf den Rückweg. Für mich gibt’s nichts Schöneres, als nach so einem ausgiebigen Spaziergang nachhause zu kommen. Durchgepustet und leicht fröstelnd kuschele ich mich in eine Decke vor den Kamin. Mein Mann bringt mir einen Kräutertee. Langsam kehrt die Wärme in meine Glieder zurück. Zufrieden starre ich in das Flackern der Flammen.

Die nächsten beiden Tage verbringen wir mit unseren Kindern entspannt und erleben immer wieder abwechslungsreiche Momente. Wir durchwandern die Dünen, suchen Muscheln oder bauen aus einem Stück Treibholz ein Surfbrett. Auch die Kids genießen das Leben in und mit der Natur. Es gibt so viel zu entdecken und sie können sich völlig frei bewegen, spielen und die Natur in ihrer Vielfalt erleben.

Der Schneesturm bricht herein

Völlig überraschend schneit und stürmt es am Mittwoch. Die Kinder sind außer sich vor Freue und wollen natürlich unbedingt Schlitten fahren. Vorsorglich haben wir den Schlitten aus Deutschland mitgebracht. Dick eingepackt geht es für alle nach draußen. Nur noch die Nasenspitzen schauen frech unter den Kapuzen hervor. Sobald wir draußen sind, drückt uns der Sturm regelrecht rückwärts und wir kämpfen uns langsam voran. Die beißende Kälte und die Schneeflocken brennen und stechen auf den Gesichtern. Die Kinder wollen nach kurzer Zeit wieder zurück. Auch all unsere Überredungskünste helfen nicht. So drehen wir um und bringen sie zurück. Danach machen wir uns zu zweit mit dem Hund meiner Mutter, einem Briard, erneut auf den Weg. So intensiv habe ich das Wetter lange nicht empfunden. Die Gewaltigkeit der Natur ist heute besonders gut spürbar. Der Wind pfeift uns um die Ohren und die Oberleitungen geben durch die Schwingungen ein laut surrendes Geräusch von sich. Niemand außer uns hat sich nach draußen gewagt. Das ist pures Leben, pure Freiheit.

Atmosphäre im Mondlicht

In den Abendstunden, ein paar Tage später, zeigt sich die Natur wieder in einem ganz anderen Licht. Wir entdecken den kleinen Hafen in unserer Nähe und genießen die windstille Atmosphäre im Mondlicht.

Auch spüren wir die Freiheit. Frei von Lärm, lästigen Gedanken und zu vielen Informationen können wir uns treiben lassen. Wir sind wir. Einfach glücklich.

Spürst Du es auch? Welche Motivation habt ihr, um nach draußen zu gehen. Unser Kooperationspartner Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin möchte das gerne von euch wissen und hat dafür extra ein Gewinnspiel gestartet, bei dem ihr eine Outdoor-Reise in die Schweiz im Wert von 8.000 Euro gewinnen könnt. Weitere Infos zur Aktion findet ihr auf der Website.

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