Die Tage eher grau, zeitige Dunkelheit, ungemütliche Temperaturen – es ist Herbst in Deutschland. Und noch mindestens vier bis fünf Monate bis man in unseren Gefilden wieder von Wohlfühlwetter sprechen kann. Genau die richtige Gelegenheit, schon mal zu schauen, wo einen die nächste Reise hinführt.
So präsentieren derzeit alle Reiseveranstalter ihre Angebote für die kommende Saison. So auch alltours, mit denen es ein paar Tage auf die liebste Insel der Deutschen ging – Mallorca. Die Nachfrage nach Reisen auf die Belareninsel hat das Vorjahresniveau zwar nicht überschritten, aber immer noch ist „Malle“ einer der beliebtesten Ziele. Nicht zuletzt wegen der kurzen Flugzeit aus Deutschland. Außerdem bietet sich außerhalb der Hochsaison vielleicht ein wenig besser die Gelegenheit, verborgene Ecken der Insel zu entdecken.
Etwa die Ölmühle Con Catiu. Ausgedehnt liegt der Olivenhain in der Landschaft. Etwa 50 Kilo trägt jeder Baum, was am Ende etwa fünf bis sechs Liter Öl ergibt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist jedoch die Verkostung der verschieden Sorten. Vorstellen kann man sich das in etwa so wie bei einer Schnapsprobe.
Fünf bis sechs Liter Oliven-Öl gibt jeder Baum.
Petra steht auf dem Lehrplan in den USA
Oder wie ein Besuch in Petra, einer kleinen Gemeinde inneren der Insel. Eigentlich ein Ort jenseits jeder geopolitischen Bedeutung. Und doch auf dem Lehrplan in San Francisco im fernen Kalifornien. Gründete doch der Franziskanerpater Junipero Serra 1776, also im Jahr der Gründung der USA, eine Mission der er später – in Andenken an Franz von Assisi – den Namen San Francisco gab. Und Serra stammt eben aus Petra.
Wie Sand am Meer – Typische Sandburg am Strand von Mallorca
Wer dort heute durch die zumeist menschenleeren Gassen spaziert wir an etlichen Hauswänden sein Bild finden. Dies ist ein Grund für einen Besuch von Petra, der andere heißt Wein. Seit 100 Jahren ist die Bodega Miguel Oliver in dem kleinen Ort beheimatet. Immerhin wird ja bereits seit mehr als 2000 Jahren auf der Insel Wein kultiviert. Diese Tradition wird bei Oliver weitergeführt. Besonders Cabernet Sauvignons, Syrah, Merlot, Callet sowie Manto Negro und Moscatel werden dort gekeltert. Nun ja, die Qualität ist sicherlich noch nicht in Richtung Spitzenwein, doch das immer größer werdende Interesse am Weinbau – sowohl bei den Einheimischen als auch bei Touristen und im Ausland – wird wohl zu immer besseren Rebsäften führen. Immerhin ist das Klima der Insel dafür bestens geeignet. Wohl bekommt’s…
Seit 100 Jahren ist die Bodega Miguel Oliver in dem kleinen Ort beheimatet.
Hinweis: Der Autor wurde von alltours zu dieser Reise eingeladen

