Angeln an der Kieler Förde vor Laboe war angesagt, und ich habe selten einen so schönen Abend erlebt. Wir haben einen phantastischen Sonnenuntergang mit viel Atmosphäre am Wasser erlebt. Ein Traum! Da ist mir wieder bewusst geworden, an welchem schönen Fleckchen Erde wir hier an der Ostsee doch wohnen. Und weil wir Reiseblogger immer möglichst weit weg müssen, will ich Euch heute mal ein Stückchen von meiner Heimat zeigen.

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Im Grunde genommen liegt Laboe nur einen Katzensprung von meinem Zuhause Schönberg in Holstein entfernt. Beide Orte liegen am Wasser und doch gibt es einen kleinen aber feinen Unterschied: Während Laboe an der Kieler Förde ist, befindet sich  Schönberg oder der Schönberger Strand direkt an der Ostsee.

Laboe ist vor allem bei Surfern und Kite-Surfern ein Begriff, denn dort gibt es eine ziemlich breite Zone von Flachwasser, bevor die Fahrrinne der dicken Pötte an der Kieler Förde beginnt. Und Wind ist ja sowieso meistens… In Spitzenzeiten denkt der ungeübte Beobachter, dort findet ein Drachenfestival statt, und ich wundere mich eigentlich meistens darüber, dass sich die Schirme nicht verknoten.

Wir haben uns also in unsere Angelklamotten gestürzt und sind die – na ich will mal sagen knapp 150 Meter vom Strand durchs Wasser gewatet, um an der Fahrrinne angeln zu können. Da sind wir den Schiffen, die durch den Nord-Ostseekanal kommen, ziemlich nahe gekommen. Abends ist da richtig viel Betrieb auf dem Kanal und immer wenn die Schleuse in Holtenau die Schotten aufmacht, heizen die Containerschiffe durch die Förde auf die Ostsee. Ein toller Anblick. Dazu ein fantastischer Sonnenuntergang und fast kein Wind. Traumhaft, aber seht selbst… Ach so, Fische haben wir nicht gefangen…

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